Wir passen unsere Praxisabläufe stetig den sich wechselnden Rahmenbedingungen an und benötigen hierfür Ihre Mithilfe.

Oberste Priorität hat der Infektionsschutz und damit die stringente Trennung „gesunder“ Patienten von potentiell infektiösen Patientengruppen.

Die Terminsprechstunde findet wieder in gewohntem Umfang statt, wobei es vollkommen ausreichend ist, wenn Sie pünktlich zu Ihrem Termin in der Praxis erscheinen, um möglichst keine oder nur eine sehr kurze Wartezeit in unserem Wartezimmer verbringen zu müssen. Das Auslegen von Zeitschriften und Bereitstellen von Getränken und Bonbons haben wir aus hygienischen Gründen eingestellt. Bitte halten Sie sich besonders in den Praxisräumen an die Abstandsregel, nutzen Sie den Desinfektionsmittelspender und erscheinen Sie ohne Begleitpersonen, da das Wartezimmer nur eine sehr begrenzte Kapazität hat. Nutzen Sie die Rezepthotline, damit wir Ihre Rezepte vorbereiten können.

Bei akuten Infektanzeichen wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, starken Muskelschmerzen, etc. ist es zwingend erforderlich, dass Sie sich telefonisch für die Infektsprechstunde anmelden. Sollten Sie telefonisch nicht sofort durchkommen, versuchen Sie es solange, bis Sie uns erreichen. Auf keinen Fall erscheinen Sie bitte unangemeldet in der Praxis! Mein Praxisteam hat die Anweisung, Sie in diesem Fall sofort aufzufordern, die Praxis zu verlassen, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Die Infektsprechstunde findet jeden Tag nach der regulären Akutsprechstunde statt. Sie werden gebeten, sich zum vereinbarten Zeitpunkt auf der Straße vor der Praxis aufzuhalten. Über Ihr Mobiltelefon werden wird Sie dann informieren, sobald Sie die Praxis betreten können. Bitte halten Sie Ihre Krankenversichertenkarte griffbereit, damit wir diese zum Einlesen übernehmen können.

Das Ergebnis der Coronatests liegt im Regelfall nach 24 Stunden vor, aber auch längere Bearbeitungszeiten sind möglich, abhängig von Testaufkommen, Zeitpunkt der Abstrichentnahme und Kapazität des Labors. Wir werden Sie telefonisch informieren, sobald uns das Ergebnis vorliegt. Im Regelfall erhalten Sie nach der Abstrichentnahme einen QR-Code und ein Anleitungsschreiben, mit dem Sie über Ihr Smartphone, Tablet oder Computer den Befund im Labor selbständig über das Internet abrufen können.

Bitte achten Sie auf den korrekten Sitz Ihres Mundschutzes in den Praxisräumen und achten Sie darauf, dass sich im Eingangsbereich nicht mehr als drei Personen befinden. Nutzen Sie ggf. das Treppenhaus zum Warten.

Wir empfehlen Ihnen, sich gegen die saisonale Virusgrippe (Influenza) und Lungenentzündung (Pneumokokken) impfen zu lassen. Bitte beachten Sie bzgl. der Kostenübernahme die Schutzimpfungsrichtline des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) und der STIKO. Übergangsweise wurde das Alter für Pneumokokkenimpfungen bei ansonsten gesunden Personen auf das 70. Lebensjahr angehoben, da Lieferengpässe bei den Impfstoffproduzenten bestehen. Unabhängig vom Lebensalter können und sollen Personen gegen Pneumokokken geimpft werden, die unter einer Immundefizienz oder chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma bronchiale oder COPD) leiden.

 

Das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler
steht Ihnen bei Fragen und für Informationen rund um das Coronavirus
über eine Telefon-Hotline zur Verfügung.

Erreichbarkeit:
Montag bis Donnerstag 8:30 bis 15:30 Uhr
Freitag 8:30 bis 12:30 Uhr sowie
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 15:00 Uhr

Telefon: 02641/975-670

Alles Wichtige zur Coronaimpfung

Seit dem Start der Coronaimpfung im Kreis Ahrweiler  werden wir jeden Tag mit unzähligen Anfragen zu Sinnhaftigkeit der Impfung, Anmeldung, Impfablauf, Risiken und Nebenwirkungen, der Bitte um Bescheinigungen und Ausfüllen von Aufklärungsbögen, Terminwünschen zum kurzfristigen persönlichen Aufklärungsgespräch,  etc. regelrecht bombardiert. Es ist zunehmend schwierig geworden, uns telefonisch zu erreichen und unsere Belastungsgrenze ist erreicht. Hier also alle wesentlichen Informationen in Kürze:

  • Ja, ich empfehle Ihnen die „Coronaimpfung“ ausdrücklich und ich werde mich selbst impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin.
  • Nein, ich habe keine Angst vor der Veränderung meines Erbgutes, weil bei der Impfung mRNA injiziert wird. Es handelt sich um mRNA und nicht um menschliche DNA! Ein Einbau in Ihr Erbgut erfolgt definitiv nicht. Nur durch diese Technik ist es überhaupt möglich, dass in kurzer Zeit solch gewaltige Mengen an Impfstoff produziert werden können.
  • Wie weiß ich, wann ich an der Reihe bin? Das Land Rheinland Pfalz hat begonnen, die Personen, die zur aktuell aufgerufenen Priorisierungsgruppe gehören, persönlich anzuschreiben. In diesem Schreiben werden alle weiteren Schritte ausführlich erklärt.
  • Impfungen durch Hausarztpraxen werden in den nächsten Wochen bis Monaten möglich sein. Das setzt aber voraus, dass der Impfstoff lagerungsstabil ist und unter typischen Praxisbedingungen gelagert und geimpft werden kann. Schauen Sie regelmäßig auf der Praxishomepage (praxis-dahlen.de) vorbei, um aktuelle Informationen zum Impfstart in der Praxis zu bekommen.
  • Ich stelle keine Bescheinigungen über Ihre Vorerkrankungen und fülle auch nicht das Feld der Vorerkrankungen auf dem Impfdokumentationsbogen aus. Warum???? ….da steht doch überall, man soll sich bei Fragen an den Hausarzt wenden. Okay, das mag ja sein, dass Sie an vielen Stellen immer wieder Verweise auf uns Hausärzte finden, denn die haben ja unbegrenzt Zeit, immer ein offenes Ohr, wissen ja alles über Ihre Patienten und können die Informationen auch mal schnell nebenbei auf ein Formular kritzeln. Die Wahrheit ist aber doch, wir Hausärztinnen und Hausätzte sind seit Beginn der Pandemie vor fast einem Jahr jeden Tag für Ihre großen und kleinen Probleme da, bieten Akut- und Infektsprechstunden an, führen Coronaabstriche durch, kümmern uns weiter um Prävention und Nachsorge, Besprechen die Befunde anderer Ärzte, die ja auch auf den Hausarzt verweisen und haben nur einen Kopf, ein Praxisteam und begrenzte Zeit. Es fehlt schlicht die Zeit, für hunderte Patientinnen und Patienten sorgfältig und gewissenhaft die Vorerkrankungen auf den Impfdokumentationsbogen zu übertragen oder mal schnell Atteste auszudrucken! Ganz abgesehen von ungeklärten haftungsrechtlichen Konsequenzen bei Komplikationen. Ein kurzes Beispiel gefällig?  Allein die erste Frage nach einer schwerwiegenden Allergie….. weiß ich, ob meine Informationen in der Praxissoftware noch aktuell sind und Sie nicht doch eine Wespenallergie im Sommer hatten, die der Allergologe behandelt hat? Also… füllen Sie diese Felder bitte selbst aus und fragen Sie im Zweifelsfall den Impfarzt, ob Sie alle Fragen richtig beantwortet haben.
  • Ich kann auch nicht alle Impfwilligen mal schnell eben noch einen persönlichen Beratungstermin ermöglichen. Informieren Sie sich im Internet, den Printmedien und den übrigen einschlägigen Quellen und entscheiden Sie sich, ob Sie sich impfen lassen möchten oder nicht. Das Informationsblatt zu Risiken und Nebenwirkungen erhalten Sie ebenfalls von der Impfkoordinationsstelle. Viel mehr weiß ich auch nicht über die Impfung.
  • Wir sind es gewohnt, dass wir auf alle möglichen Fragen immer schnell und zuverlässig eine Antwort bekommen und haben dadurch vielleicht das Gefühl, alles in der Hand zu haben. Wir wissen dieses Mal aber nicht, ob der Impfschutz nochmals aufgefrischt werden muss oder sogar regelmäßige Folgeimpfungen erforderlich sind. Auch gibt es mit dieser Art von Impfstoff keine jahrzehntelange Erfahrung, aber seien wir doch mal ehrlich, haben Sie denn persönliche Erfahrungen mit einer anderen Pandemie?
  • Lassen Sie uns die Impfung als Chance wahrnehmen, wieder ein Stück Normalität und Freiheit zurückzuerlangen und das wird nur möglich sein, wenn wir als Bevölkerung eine Herdenimmunität entwickeln. Da reicht es nicht, sich darauf zu verlassen, dass die Anderen sich schon impfen lassen! Ja, jede Impfung hat Risiken und Nebenwirkungen, aber das hat eine Coronainfektion auch. Die kann sogar tödlich sein! Entscheiden Sie, für sich und Ihren Körper, was Sie für richtig halten und tragen Sie die Konsequenzen, egal wie diese aussehen mögen.

Bleiben Sie gesund!

Dr. med. Andreas  Dahlen

Aktuelle Corona Informationen

Infektsprechstunde

Wenn Sie an einem Atemwegsinfekt mit einem oder mehreren der folgenden Symptome: Husten, Schnupfen, Luftnot, Fieber, Halsschmerzen, starken Muskelschmerzen oder ausgeprägtem Krankheitsgefühl leiden, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie sich telefonisch für die Infektsprechstunde anmelden. Betreten Sie auf gar keinen Fall ohne Anmeldung die Praxisräume! Die Infektsprechstunde findet von Montag bis Freitag immer nach der regulären Akutsprechstunde statt. Bitte warten Sie zur vereinbarten Uhrzeit auf der Telegrafenstraße in kurzer Entfernung zur Praxis bis wir Sie auf Ihrem Mobiltelefon anrufen und Sie bitten, in die Praxis zu kommen. Bei Ihrer telefonischen Anmeldung erfahren Sie alle weiteren Informationen zum genauen Ablauf.

Telefonische Erreichbarkeit

Auch wir verzeichnen seit der Coronapandemie ein erhöhtes Aufkommen von Anrufen. Sollten Sie ein Besetztzeichen oder eine Bandansage hören, können Sie davon ausgehen, dass meine Medizinische Fachangestellte gerade telefoniert. Bitte versuchen Sie es dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.

Coronaimpfung

Sobald ein Impfstoff lieferbar und verfügbar ist, der außerhalb von Impfzentren durch Hausärztinnen und Hausärzte geimpft werden kann, werde ich sofort Impfzeiten über die Praxishomepage bekannt geben. Aktuell werden die Impfungen nur durch mobile Impfteams und in Impfzentren durchgeführt. Im Regelfall haben auch wir niedergelassenen Ärzte keine anderen Informationen, als die, die Sie in den Medien erhalten. Wir führen keine Wartelisten für die Coronaimpfung. Die Impfung ist sinnvoll, wichtig und richtig für Sie persönlich und für uns als Gesellschaft! Sie werden von uns und mir immer eine klare Empfehlung zur Impfung bekommen (mit Ausnahme der bekannten Kontraindikationen: Schwangerschaft, hochfieberhafte aktuelle Infekte zum Impfzeitpunkt, jünger als 18 Jahre, schwere immunsupprimierende (chronische) Krankheit, Chemotherapie innerhalb der letzten 6 Monate, Organtransplantation in den letzten 12 Monaten, andere Impfung in den letzten 4 Wochen erhalten. (Auch bei den Kontraindikationen ist eine stete Anpassung der Empfehlungen zu erwarten (Stand: 31.12.2020)).

 

Das Tragen eines korrekt angelegten Mund-Nase-Schutzes in den Praxisräumen und im Treppenhaus ist verpflichtend. Wenn möglich, tragen Sie eine FFP-2 Maske.

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